FAQ unverpackt Einkaufen

Warum heißt die Walnuss Walnuss?

Walnüsse sind fantastisch! Sie wachsen in jedem Garten und haben ihre Verpackung immer dabei. Hat die Schale ihren Zweck erfüllt, stellt sie beim Kompostieren sogar noch einen Mehrwert für die Umwelt dar.
Die Nüsse selber sehen aus wie zwei Gehirnhälften – für Hellen das ultimative Symbol dafür, dass wir unsere Welt gemeinsam retten können. Lasst uns die Köpfe zusammenstecken!

Welche Gefäße kann ich mitbringen?

So lange die Gefäße sauber sind, sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Schraubgläser oder Stoffbeutel sind genauso wunderbar wie Brotboxen oder Tupper. Schaut einfach mal in eure Schubladen – da warten bestimmt wahre Transportschätze auf euch.
Einzige Ausnahme: Reiniger füllen wir nur in alte Reinigerflaschen, damit es nicht versehentlich mit etwas Trinkbarem verwechselt wird.

Wieso habt ihr mittags so lange zu?

Es stimmt. Auf den ersten Blick wirken drei Stunden Mittagspause ziemlich lang. Aber da in der Walnuss viele Mütter beschäftigt sind und gerade Hellen fast immer vormittags und nachmittags arbeitet, reicht die Zeit haarscharf, um im Laden noch kurz die verschütteten Haferflocken zusammen zu fegen, pünktlich im Kindergarten zu stehen, zu kochen, Hausaufgaben zu erklären, gemeinsam als Familie zu essen, die Küche aufzuräumen und auf den letzten Drücker den Laden wieder aufzusperren. Das ist gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. ;o)

Wie regional seid ihr?
Wo immer es geht beziehen wir unsere Waren aus der Gegend. Natürlich wächst nicht alles vor Ort, aber zum Glück doch erstaunlich viel! Es ist wunderbar, wie kurz die Wege zwischen Feld und Teller sein können, mit wie viel Herzblut und Leidenschaft unsere bayerischen Biobauern arbeiten und vor allem, dass es immer mehr werden. Neben lokalem Getreide gibt es z.B. Sonnenblumenkerne aus Aham (statt China), der Popcornmais kommt aus Bodenkirchen und Belugalinsen und grüne Linsen aus Wurmsham. Heimat schmeckt!
(Achtet bei eurem nächsten Einkauf im Supermarkt unbedingt mal spaßeshalber darauf, woher die Lebensmittel kommen. Ihr werdet überrascht sein.)
Wie kommen die Waren zu euch?

Die allerallermeisten Produkte kommen in ungebleichten, unbedruckten Papiersäcken oder in Mehrwegeimern zu uns. Die Glaskonserven sind Einweg (aber Glas hat wenigstens eine gute Recyclingquote) und manche Produkte haben tatsächlich leider noch eine dünne Plastikverpackung, die sie vor Feuchtigkeit schützt (süße Cornflakes z.B.). Da wir allerdings große Säcke von solchen Produkten abnehmen, relativiert sich das Verhältnis von Menge und Plastikverpackung etwas.

Wir geben uns jedoch keinesfalls mit einer ungünstigen Verpackung zufrieden, sondern setzen uns gemeinsam mit dem Berufsverband der Unverpacktläden e.V. für eine kontinuierliche Reduktion des unnötigen Verpackungsmülls ein. Die Industrie ist noch nicht so weit, dass alles absolut nachhaltig und sinnvoll verpackt möglich wäre. Deshalb ist es so wichtig, dass Unverpacktläden hartnäckig bleiben und Verpackungen nicht als etwas Gegebenes betrachten.

Unser Kaffeeröster Manfred Spengler z.B. brachte uns die Bohnen zunächst in Papiersäcken. Als diese bei seiner nächsten Bio-Kontrolle beanstandet wurden, stieg er auf Papier ummantelte Plastiktüten um. Wir setzen uns sofort mit ihm in Verbindung und erklärten, dass wir diese Verpackung nicht mittragen – tatsächlich als einziger seiner belieferten (Unverpackt-) Läden! Wunderbarer Weise ist Manfred Spengler offen für das wirklich komplexe Thema Verpackung und fing Feuer. Aktuell beliefert er uns in ziemlich unverwüstlichen Mehrweg-Weißblecheimern.

Es ist ein weiter Weg zu einer müllfreien Welt, aber jede einzelne Tüte zählt!

Ist bei euch alles bio?

Wir sind bio-zertifiziert und verkaufen fast ausschließlich biologisch erzeugte Produkte oder Ware, die in der Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft ist. Uns reicht es nicht, durch den Verzicht auf unnötige Verpackung Plastik zu sparen. Wir wollen direkt vor unserer Haustür etwas bewirken. Wir wünschen uns lebendige, fruchtbare Böden voller Regenwürmer! Das funktioniert nur durch den rigorosen Verzicht auf Chemikalien und viel Handarbeit der Bio-Bauern.

Wieso habt ihr dann auch konventionelle Produkte?

Obwohl fast alles bio ist, haben wir bei manchen Produkten Ausnahmen gemacht. Um ein Produkt als bio gekennzeichnet verkaufen zu dürfen, braucht jedes Glied in der Herstellungskette ein eigenes Bio-Zertifikat. Manche Betriebe, v.a. die ganz kleinen, verwenden bio-zertifizierte Zutaten, aber eine eigene Bio-Zertifizierung würde sich für sie finanziell nicht lohnen. Die Vilstaler Gourmetkugeln z.B. haben biologisch erzeugte Zutaten, da sie aber im Eine-Frau-Betrieb von Edda Eichler in liebevoller Handarbeit und in Kleinstchargen hergestellt werden, würde ein Zertifikat die Kugeln unverhältnismäßig teuer machen. Frau Eichler verzichtet daher auf die kostspielige Bio-Zertifizierung ihrer Gourmetkugeln. Damit werden die Gourmetkugeln trotz der verwendeten Bio-Zutaten rechtlich zu einem konventionellen Produkt.

Ich hab gehört, dass bio nicht pestizidfrei ist… Wieso sollte ich dann mehr Geld für bio ausgeben?

Ganz einfach: weil Ihr damit einen Bauern unterstützt, der keine Pestizide ausbringt! Ja, immer wieder werden auch auf Bio-Lebensmitteln Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. Das liegt aber nicht daran, dass der Bio-Bauer uns veräppeln will, sondern daran, dass sein Feld vermutlich in der Nähe eines konventionell bearbeiteten Feldes liegt. Lösung kann und darf an der Stelle nicht sein, sich frustriert mit einem „Hat doch eh alles keinen Sinn“ von bio abzuwenden. Im Gegenteil! Wir sollten rigoros die Menschen unterstützen, die mit ihrer Art des Ackerbaus keine weiteren Pestizide ausbringen und unsere Böden eben gerade nicht weitervergiften.

Wieso seid Ihr teurer als vergleichbare Produkte im Drogeriemarkt oder Discounter, wo doch die Verpackung wegfällt?
Neben ausgezeichneter Bio-Qualität sind uns möglichst transparente, vor allem faire Lieferketten wichtig. Wir kaufen nicht am Weltmarkt die günstigsten Produkte zum billigsten Preis ein, sondern gucken uns ziemlich genau an, wen wir mit der Walnuss unterstützen möchten. So fällt unsere Wahl auf Lieferanten, die für dieselben Werte einstehen wie wir, die die Welt verändern wollen und die Verantwortung für Ihre Erzeuger übernehmen.
Gerade bei im Ausland gewachsenen Produkten brauchen wir Partner, denen wir vertrauen. Wir werden vermutlich niemals nach Ghana reisen, um die Kakaoplantagen anzusehen. Um so wichtiger ist es da, mit Fairafric einen Partner zu haben, der ganz gezielt auf Kinderarbeit verzichtet (was man von gewöhnlicher Supermarktschokolade nicht zweifelsfrei sagen kann).

Mit unserer Entscheidung, wo immer möglich Produkte aus der Region anzubieten, sorgen wir dafür, dass der Gewinn hier in Bayern bleibt, wo faire Löhne gezahlt werden und die Arbeitsbedingungen einen hohen Standard haben. Das kostet natürlich. Eine deutsche Bio-Gurke ist im Einkauf beispielsweise im Schnitt rund doppelt so teuer wie eine vergleichbare spanische.

Außerdem arbeiten wir oft mit kleinen Nebenerwerbsbetrieben zusammen, die zwar keine großen Mengen anbauen, die aber mit ihrem Tun die Umwelt positiv beeinflussen.

Wieso sind manche Etiketten weiß und manche grün?

Auf jedem unserer losen Produkte klebt ein Etikett, auf dem Ihr sehen könnt, um welches Produkt es sich handelt und wie teuer es ist. Außerdem findet Ihr unter den Gläsern auf einem größeren Etikett zusätzlich Angaben zu Inhaltsstoffen und Herkunft der Ware.

Mit grün heben wir Produkte hervor, die lokal und regional wachsen. So könnt Ihr auf einen Blick erkennen, was aus der Nähe kommt, und Euren Einkauf darauf abstimmen.

Warum kommen die Milchprodukte nicht alle von Bauern aus der Gegend?
Einige Kunden haben uns gefragt, weshalb z.B. unsere in Pergament eingepackte Fassbutter aus Deutschlands Norden kommt, wo doch viele bayerische Betriebe ebenfalls Molkereiprodukte anbieten. Vorab bemerkt: die meisten Joghurts und die unverpackte Rollenbutter stammen von hier!

Bei frischen Produkten (wie eben der Fassbutter) legt uns der Transport Steine in den Weg. Wenn wir losziehen und die Fassbutter beim Bauern ums Eck, Mozzarella beim nächsten und Joghurt beim übernächsten Bauern abholen, sind wir zum einen ganz schön lang unterwegs, zum anderen verfahren wir ganz schön viele Kilometer. Und weil Frisches häufiger besorgt werden muss als lagerfähige Trockenprodukte, fallen diese Kilometer mehrfach in der Woche an. Da ist es ökologisch sinnvoller, wenn uns unser Großhändler aus Waldkraiburg diese Fahrten abnimmt und Milchprodukte mitbringt, die ohnehin auf seinem Weg liegen.

Kann ich die Bücher im Eingangsbereich wirklich kostenlos mitnehmen?

Ja! Supersupergern! Schaut ruhig mal durch – vielleicht ist ja was Spannendes für euch dabei? Umgekehrt könnt ihr natürlich Bücher, CDs, Spiele, DVDs, die ihr nicht mehr braucht, ganz einfach in das Regal stellen. So bekommen sie ein neues Zuhause und machen anderen eine Riesenfreude.

Darf ich auf die Rampe steigen?
Klar! Das Werk eines damals dreijährigen Newcomers der lokalen Kunstszene ist mit Bootslack versiegelt und damit kratz- und stoßfest. Sogar die Rollwägen der Lieferanten brettern da bedenkenlos drüber. Und auch wenn der Lack glänzt, ist die Rampe trocken und rutschfest.
Was mache ich, wenn ich zu wenig Gefäße dabei habe?
Es ist oft so: Man schreibt sich zu Hause einen Einkaufszettel, sucht sich Gefäße in passenden Größen, steckt vielleicht sogar noch ein bis zwei Jokergläser ein und sieht im Laden dann doch noch was Leckeres, das man mitnehmen möchte. Für den Fall haben wir Pfandgläser, Kaufgläser und – für den absoluten Notfall – kleine Papiertüten da, die so auch einen Spontankauf möglich machen. Außerdem gibt es eine Kiste mit Gläsern von Kunden für Kunden.
Wieso habt ihr keine Spender zur Selbstbedienung?
Wir haben uns ganz bewusst gegen Spender und Selbstbedienung entschieden. Wir lieben den Dorfladencharakter von früher, den dazugehörenden Ratsch und die Entschleunigung. Bei uns dauert der Einkauf ein paar Minuten länger als im Supermarkt oder Selbstbedienungsladen, aber wir glauben, dass diese geschenkte Zeit der Seele gut tut.

Selbstbedienung bei offenen Lebensmitteln fanden wir schon vor Corona aus hygienischen Gründen schwierig. Und im Gegensatz zu Spendern fassen unsere Gläser nur geringe Mengen eines Lebensmittels. So haben wir beim regelmäßigen Auffüllen die Lebensmittel täglich in der Hand und können die Produkte auf mögliche Schädlinge kontrollieren. Gläser lassen sich außerdem leicht und rückstandslos reinigen und sind – zumindest finden wir das – einfach gemütlicher.

Was passiert mit den Reinigerkanistern?
Unser Reinigerproduzent Sonett holt die leeren Kanister in Mehrwegkartons ab und verwendet sie wieder. Es entsteht also kein Müll. Ihr bringt einfach Eure Reinigerflaschen von zu Hause mit und schenkt ihnen immer und immer wieder ein neues Leben.

Selbstbedienung bei offenen Lebensmitteln fanden wir schon vor Corona aus hygienischen Gründen schwierig. Und im Gegensatz zu Spendern fassen unsere Gläser nur geringe Mengen eines Lebensmittels. So haben wir beim regelmäßigen Auffüllen die Lebensmittel täglich in der Hand und können die Produkte auf mögliche Schädlinge kontrollieren. Gläser lassen sich außerdem leicht und rückstandslos reinigen und sind – zumindest finden wir das – einfach gemütlicher.

Wieso stehe ich vor verschlossenen Türen?
Wir haben die Öffnungszeiten zwar immens erweitert, trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Kunden vor verschlossenen Türen stehen. Das tut uns sehr Leid!
Montags ist immer geschlossen, ebenso mittags von 12 bis 15 Uhr. Und in den Schulferien ist alles ein bisschen anders, weil wir fast alle schulpflichtige Kinder haben.

Faustregel für alle Abweichungen: Montags, mittags, Schulferien.

Die aktuellen Öffnungszeiten findet Ihr auf der Homepage oder über Hellens Anrufbeantworter unter 0179-1128247.

Unverpackt ist voll der Luxus…
Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. ;o) Vergleicht man uns mit discounter-bio sind wir definitiv teurer, das lässt sich nicht schön reden (siehe dazu „Warum seid Ihr teurer?“). Der Einkauf im Unverpacktladen sollte dennoch nicht als Luxus gewertet werden, sondern als ein Beitrag für eine bessere Welt. Wir wählen Produkte aus, die sowohl durch ihre Produktionsbedingungen als auch ihre Verpackung zur Rettung dieses Planeten beitragen. Das klingt jetzt ein bisschen hochgegriffen, stimmt. Wenn wir an unserem Konsumverhalten allerdings nichts ändern, vernichten wir unseren Lebensraum. Der Earth-Over-Shoot-Day rückt jedes Jahr ein bisschen weiter nach vorn. Das bedeutet, dass wir deutlich über unseren Möglichkeiten leben. Wir können nicht einfach weitermachen wie immer und so tun, als gäbe es einen zweiten Planeten wie die Erde, auf den wir bei Bedarf auswandern können. Jede unserer Entscheidungen wirkt sich auf unser Klima aus. Das können wir nutzen!
Ich will Plastik sparen. Wo fange ich an?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Plastikthema anzugehen. Wichtig ist, dass ihr es in eurem individuellen Tempo tut und eure Erfolge wirklich feiert. Jede vermiedene Verpackung zählt!

Am besten nehmt ihr euch Zimmer für Zimmer vor und macht eine Bestandsaufnahme. Was habe ich alles aus Plastik? Funktioniert es noch oder ist es kaputt? Brauche ich es überhaupt? Wie verwende ich es? Plastik, das erhitzt wird oder in dem etwas eingefroren wird, gibt seine Schadstoffe deutlich schneller ab als z.B. ein Kleiderbügel, an dem ich bloß meine Kleidung aufhänge. Verwende ich Kosmetika mit Mikroplastik, spüle ich bei jeder Nutzung Plastik direkt ins Abwasser. Diese Produkte sollten daher wirklich zeitnah ausgetauscht werden.

Nach der Bestandsaufnahme sucht ihr euch ungefähr zehn Produkte, bei denen Ihr voll Lust habt, sie anzugehen. Manchmal muss man mehrere Alternativen ausprobieren, bis man eine gefunden hat, die sich gut anfühlt und die man gerne nutzt. Bei uns im Team polarisiert z.B. das Thema Zahnpasta. Hellen steht total auf Zahnputztabletten, Andrea muss davon allerdings würgen und bevorzugt die Pasta im Glas.
Die fühlt sich für Hellen aber im Mund total schrecklich an… ;o) Zum Glück gibt es inzwischen viele verschiedene Möglichkeiten. Worauf ich hinaus will: wenn das erste Produkt, das Ihr ausprobiert, vielleicht noch nicht der ultimative Kracher ist, lasst euch nicht entmutigen! Probiert einfach so lange weiter, bis Ihr etwas gefunden habt, das gut für euch funktioniert. Und fangt vielleicht nicht gleich mit eurem heiß geliebten Lieblingsshampoo an, sondern wählt etwas, das euch leicht fällt. Statt Joghurt in Einwegplastik zu kaufen, könntet ihr auf Joghurt im Mehrwegglas umsteigen.

Und so geht Ihr Schritt für Schritt durch eure Gewohnheiten. Falls Ihr Fragen habt, erzählen wir euch gern, wies bei uns zu Hause aussieht. ;o)

Kann ich allein überhaupt etwas bewirken?
Diese Frage begegnet uns oft. Natürlich wäre es schön, wenn sich Politik und große Konzerne selbstverantwortlich um das Verpackungsthema kümmern würden. Solange sie jedoch in diesem Schneckentempo weitermachen, nehmen wir die Veränderung selbst in die Hand. Und warum sollte ein Lebensmittelkonzern, der gleichzeitig auch Eigentümer eines Müllentsorgers ist (und damit quasi an jeder Verpackung, die er verkauft, später nochmals verdient), Verpackungen reduzieren…
Noch können wir das Ruder rumreißen und die magische 2-Grad-Grenze halten.
Doch dafür braucht es mehr als freiwillige Verpflichtungen großer Unternehmen.
Wir Einzelne können etwas tun – und das ganz leicht:
Bei jedem Einkauf entscheiden wir uns automatisch für das eine und gegen das andere Produkt. Erinnert Euch an den Skandal um BPA-haltige Babytrinkflaschen. Wir Kunden haben entschieden, dass wir diese Flaschen nicht mehr kaufen, und die Konzerne waren plötzlich in der Lage, Babytrinkflaschen ohne BPA herzustellen. Wir Kunden sind mächtig. Wir entscheiden, wen wir unterstützen und wem wir unser Geld nicht geben wollen. Dabei fällt der Einzelne vielleicht nicht groß ins Gewicht. Treffen viele Einzelne jedoch ähnliche Kaufentscheidungen, spüren das Konzerne in der Summe sehr wohl! In Wahrheit hast du als Verbraucher die Macht. Und die kannst du nutzen und gleichzeitig genießen.
Kann ich alle Wachsreste abgeben?
Unser Partner SinnLicht stellt aus Wachsresten hier in Deutschland neue, komplett durchgefärbte Kerzen in verschiedenen Größen her. Für dieses Wachsrecycling könnt Ihr uns eure Kerzenstummel einfach vorbeibringen, egal ob sie aus Bienenwachs oder Stearin sind.
Duftkerzen, Teelichte und Kerzen, die mit ihrem Windlichtglas oder Dekosteinchen verschmolzen sind, können wir leider nicht annehmen.
Seid ihr eine Kette?
Unverpackt boomt und praktisch jede Woche schießt irgendwo ein neuer Unverpacktladen aus dem Boden. Da kann einem ganz schön schwindelig werden. Nein, die Walnuss gehört zu keiner Kette, sondern ist völlig unabhängig. Manche andere Unverpacktläden haben sich zu mehreren zusammengeschlossen, um Abläufe zu vereinfachen, aber klassische Ketten sind auch sie nicht.

Vom Sortiment her ähneln wir Unverpacktläden uns allerdings oft. Das liegt daran, dass wir alle möglichst vernünftige Verpackungen für unsere Waren wollen und der Markt an solchen Produkten noch relativ überschaubar ist. So landen wir über kurz oder lang bei einigen der zum Glück immer mehr werdenden Produzenten und Lieferanten, die gemeinsam mit uns den Weg in eine verpackungsärmere Zukunft gehen.